In der Gemeinde...

Kirchturm Turnau

Das Dach des Kirchturms unserer Pfarrkirche zum Hl. Jakobus wurde wie im Originalzustand neu mit Holzschindeln gedeckt. Der Turm ist über 180 Stufen (42 m) jetzt begehbar. Ein kleines Fenster gibt die autemberaubende Aussicht auf das ganze Tal frei. Auch das Kirchenschiff kann eingesehen werden. Jeweils nach der Hl. Messe - Voranmeldung!


Alte Schmiede in Turnau

Schauraum, untergebracht in einer ehemaligen Schmiedewerkstatt, wo Wissenswertes und Historisches zum Thema Schmiedehandwerk vermittelt werden.

Führungen werden gegen Voranmeldung durchgeführt.


Nullerlpark & Bauernhof Maishirn

Der Quarzhirn- bzw. Maishirnhof in Turnau

Der im Volkstück "s'Nullerl" von Carl Morre vorkommende Bauernhof des Quarzhirn (Maishirn) befindet sich nahezu in Ortsmitte von Turnau. Gleich daneben liegt der kleine Carl-Morre-Park (mit einer Büste von Carl Morre).


Egydistollen in Au

Dieser verschlossene Stollen erinnert an den Kohlebergbau in der Region Turnau, der bis in das 16. Jhdt. zurückreicht. Während der Abbau anfangs noch sehr primitiv erfolgte, bewirkte die Fertigstellung der Bahnlinie Kapfenberg – Au im Jahre 1893 eine deutliche Verbesserung der Absatzmöglichkeiten für die Kohle. 1917 erwarb die Gebrüder Böhler & Co. AG den Bergbau. Zwischen 1918 und 1955 wurden ca. 900.000 Tonnen Kohle gefördert. 1956 wurde der Betrieb eingestellt.

Heute dient der vorderste Abschnitt des Stollens als Gedenkstätte und beherbergt eine Statue der Hlg. Barbara.


Hexenrundwanderweg in Turnau

Hallo Kinder! Begleitet Trixi, die kleine Bircha-Hexe, zum Hexenhäuschen in den Birchawald.


Himmelreichkapelle am Pogusch

Seit jeher bemerken die Menschen, dass bestimmte Stellen auf der Erde besonderen Einfluss auf alles Lebendige ausüben und interessierte Menschen versuchen heutzutage, dies mit wissenschaftlichen Methoden zu erforschen.

 

Im Jahr 2006 wurde die Himmelreichkapelle, die sich teils auf Turnauer und teils auf St. Lorenzener Gemeindegebiet befindet, vom Institut für Biosensorik und Bioenergetische Umweltforschung aus Lieboch/Graz auf ihre Ortsqualitäten und deren Strukturen untersucht.

 

Unter anderem wurde festgestellt, dass die Kapelle in sich einen sehr interessanten, stark auf Menschen wirkenden Platz beherbergt: "Der Platz in der Kirche wirkt auf Menschen zu tiefst aufbauend und entlastend."

 

Dort kann man sich sehr gut von den Belastungen des Alltags erholen. Man sollte sich aus Rücksicht auf diesen "Besonderen Platz" in der Kirche und in der unmittelbaren Umgebung demütig und dankend verhalten. 

 

Nähere Informationen bzw. Seminare über "Besondere Plätze in der Hochschwab-Region" bietet die ARGE - Besondere Plätze, Mag. Erich Leitenbauer, 8605 Parschlug, Steinlaubweg 5, E-Mail: erich.leitenbauer@aon.at


Hubertuskapelle in Turnau

Diese 1967 errichtete Kapelle im Birchawald ist gefallenen Weidmännern beider Weltkriege gewidmet.


Pfarrkirche Hl. Jakobus in Turnau

Blick in den Innenraum der Pfarrkirche Turnau

Die Pfarrkirche Turnau liegt auf dem "Kirchenbühel", welche bis in die jüngste Zeit dem Stift St. Lambrecht angehörte.

 

Das Stift St. Lambrecht ist der Ausganspunkt vom »Mariazeller Gründerweg!

 

Durch das spätgotische Portal führt der Haupteingang zur Kirche. Der Turm (39 m Höhe) war einst ein Wehrturm und stammt samt Hauptportal aus dem Anfang des 16. Jhdt. Jedoch nach Berichten des Diözesanschematismus muss der rückwärtige Teil der Kirche schon um 1387 bestanden haben. Der Zubau, der beim Stufenaufbau beginnt, dürfte um 1640 begonnen worden sein.

Die Glasfenster stammen aus dem Jahre 1913, als eine Renovierung vorgenommen wurde.

Das Gewölbe wurde 1836 mit Eisenklammern gesichert.

Der Hockaltar ist reich vergoldet und darüber erhebt sich ein Altaraufbau um die Statue des Pfarrpatrons, des Hl. Jakobus. Der Seitenaltar hütet als kostbaren Schatz das Gemälde: "Maria, Trösterin der armen Seelen". Die zierliche Kanzel stammt aus den Jahren 1760-1770.

Wunderbar restauriert, nämlich das gesamte Innere wurde unsere Pfarrkirche in den Jahren 1999-2000, was herrlich gelungen und sehenswert ist.

Ein gusseisernes Grabkreuz und eine Grabplatte in der Kirchhofmauer erinnern uns daran, dass in unserer Gegend Eisenerz abgebaut wurde und in Gußwerk verarbeitet (gegossen) wurde.


Pfarrkirche St. Leonhard in Seewiesen

Blick in den Innenraumder Kirche St. Leonhard Seewiesen

Das „steirische Heiligenblut“ wird das kleine gotische Kirchlein von Seewiesen genannt. Bereits 1335 entstand hier zur „größeren Bequemlichkeit der Zeller Wallfahrer“ eine Kapelle

Geweiht ist die Seewiesener Kirche dem Heiligen Leonhard (Gedenktag 6. November), dem Schutzpatron des Eisenwesens und des Viehs.

 

Aus den Anfängen der Kirche stammt das Kreuzrippengewölbe und die beiden Statuen der Hl. Barbara und des Hl. Leonhard. Chorbrüstung, Hochaltar und wunderbare Fresken weisen in die barocke Epoche. Die zwei Glocken stammen aus den Jahren 1711 und 1919. Der Altar entstand zwischen 1688 und 1692. Die Seewiesener Madonna ist ein Kunstwerk aus dem 16. Jhdt. Sie ist eine Kopie jener Marienstatue, die der Mönch Magnus von St. Lambrecht anno 1156 über Seewiesen und dem Seeberg getragen hat, um 20 km entfernt eine Zelle Mariens zu gründen – den heutigen Wallfahrtsort Mariazell.


Sebastianikapelle

Copia der originalen Sebastianskulptur um 1500 aus dem Landesmuseum Joanneum zu Graz.

Die kleine Kapelle steht am Ortsrand von Turnau auf der Poguschstraße.


Skulptur „Erzherzogs Rückkehr“ in Seewiesen

…was wäre, wenn Erzherzog Johann eine Zeitreise in die Gegenwart unternehmen würde?“

 

Freude über die Weiterentwicklungen seiner Ideen und das Aufblühen der Innovationen im ländlichen Raum? Irritationen ob der Technologien unseres Alltags? Vielleicht würde sich der Prinz auch nur den Geschmack des Quellwassers in seine Erinnerung zurückrufen, prüfend, ob die Nachwelt den stillen Schatz der Berge sorgsam behütet hat.

 

Der Künstler Martin CREmsner hat aus den überlieferten Skizzen und Tagebuchaufzeichnungen eine mögliche Antwort erdacht: Der Erzherzog kehrt in seine geliebten Berge zurück und „rahmt“ sein Lieblingsbild: Den Hochschwab.

 

Fragmentartig erhebt sich ein Bilderrahmen der Biedermeierepoche vor dem Hochschwabmassiv und versucht, ein Landschaftsbild zu fassen, das seit seiner ersten, dokumentierten Begehung im Jahre 1803 unverändert geblieben ist. Tagebucheintragungen und Skizzen mit Wegbeschreibungen überlagern als vage Erinnerungen das Bild.

 

Entschlüsselbar bleibt für den Betrachter nur ein einziger epochaler Satz aus dem Tagebuch des Prinzen: „Ich war der erste Tourist!“

 

Errichtet wurde die Skulptur im Jahre 2005.


Schautafel Vogellehrpfad Bircha

Wer kennt schon die Vielfalt der heimischen Vogelarten? Entlang des Vogellehrpfades, der durch den Birchawald führt, werden heimische Vögel in Wort und Bild auf 42 Schautafeln präsentiert und erläutert. Der Lehrpfad beginnt bei der Schwabenberglifte-Zufahrt und endet an der Ortseinfahrt auf der Poguschstraße.

 

Ringeltaube, Star, Mäusebussard, Grünling, Tannenhänger, Rotkehlchen, Sperber, Amsel, Haussperling, Eichelhäher, Haubenmeise, Tannenmeise, Kohlmeise, Elster, Kleiber, Haselhahn, Waldkauz, Waldohreule, Uhu, Grünspecht, Buntspecht, Baumfalke, Habicht, Birkhahn, Schwarzspecht, Buchfink, Auerhahn, Kolkrabe, Stieglitz, Kuckuck, Zeisig, Gimpel, Neuntöter,Rabenkrähe, Feldlerche, Singdrossel, Zaunkönig, Bachstelze, Mehlschwalbe, Goldammer, Rauchschwalbe und Wasseramsel freuen sich auf Ihren Besuch!


Weitwanderdenkmal am Steirischen Seeberg

Der Seeberg ist Kreuzungspunkt österreichischer Weitwander- und europäischer Fernwanderwege.

Dieser Kreuzungspunkt auf dem Steirischen Seeberg wird durch ein 1975 errichtetes Denkmal markiert. Idee, Entwurf und Ausführung stammen vom Bildhauer Carl Hermann, Gmünd (NÖ).